Hier gibt es die Prozessgrafik zum Download → Download
Hier kann die Prozessgrafik als Plakat bestellt werden → Shop
- Arbeitsplatz vorbereiten
- Tuftingrahmen bespannen.
- Zeichnung hinter das Trägertextil kleben oder mit dem Beamer projizieren. Achtung: Vorlage muss gespiegelt sein, wenn Sie von hinten, also auf die spätere Teppichoberseite, projiziert oder geklebt wird. → Anleitung Aufbereitung der Vorlage
- Passende Farben heraussuchen. Achtung: Farben sehen im fertigen Teppich ein wenig dunkler aus, als nur das Garn alleine: Tendenziell hellere Farben verwenden.
- Es gibt auf der Tufty-Webseite eine Übersicht für die Kund*innen, wie wir die Vorlage aufbereiten. Ein kurzer Blick rein lohnt sich.
- Besprechung mit der Betriebsleitung
- Detailgrad der Umsetzung besprechen.
- Ausgewählte Farben (Acryl/Wolle prüfen) besprechen, Hintergrundfarbe gemäss Kund*innenwunsch
- Teppich-Schnittkante aufzeichnen.
- Sujet übertragen/nachzeichnen
- Details reduzieren: Das Weglassen von kleinen Details wird immer schöner, als sie versuchen zu tuften.
- Kleine Objekte grösser zeichnen.
- Besprechung mit der Betriebsleitung
- Tufting
- Von innen nach aussen, kleine Objekte zuerst.
- Alles zuerst umranden und dann ausfüllen.
- Regelmässige Dichte-Kontrolle, von Hand auf der Teppichoberseite, dass es schön weich bleibt.
- Besprechung mit der Betriebsleitung
- Kontrolle, dass alles gleichmässig weich ist. Zu dünne Stellen auffüllen und bei zu dichten Stellen ein paar Fäden wieder herauszupfen und evtl. nachbessern.
- Rückseite verleimen
- Mit dem Teppichleim alles gut verkleben und Anti-Rutschfilz als Abschluss aufkleben.
- Textillabel zwischen Trägertextil und Filz kleben. → Zur Anleitung
- Mindestens 24 Stunden trocknen lassen.
- Zuschneiden und scheren
- 2 mm vom Rand ausschneiden, wichtig ist, dass keine Fäden «herausfallen» oder leicht herausgezupft werden können.
- Bei Textillabel vorsichtig schneiden und alle Teile voneinander trennen.
- Nicht richtig verleimte Stellen nochmals vorsichtig ausbessern und trocknen lassen.
- Oberfläche schön gleichmässig scheren.
- Mit der Stricknadel Farbflächen voneinander trennen (wenn möglich).
- Optional, aber wenn immer möglich gewünscht: Konturen der Farbflächen mit dem Scheren trennen. Achtung: Nicht zu tief und eher weniger, als mehr. Schon feine Scherarbeit hilft das Sujet besser zu erkennen. →Zur Anleitung.
- Besprechung mit der Betriebsleitung
- Qualitätskontrolle und allfällige Ausbesserungen